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Reisetagebuch
Reisetagebuch
12. März 2010
Jens Wilde
Ich hab lange überlegt, ob ich Mustang, Camaro oder Charger nehmen soll. Meine Wahl viel – obwohl ich ja eigentlich ein „Chevy-Guy“ bin – auf den Charger. Nicht nur, dass der Preis OK war und als Fullsize-4-Türer eigentlich viel zu groß für eine Person ist, ich wollte sehen, was die Zusammenarbeit mit Mercedes vielleicht bewirkt haben könnte. Um es vorweg zu nehmen: Einiges.
Ich erwartete ein eher „billiges“ Auto, denn der Charger in dieser Ausstattungsvariante ist mit ca. 27.000$ Listenpreis ein eher günstiges Auto. Ich bin die 3,5l-V6-Variante gefahren. Nennleistung bei ca. 250PS. Gebraucht – 2 Jahre alt – ist er schon für 16-17.000$ zu haben. Ich durfte mir den Wagen in der Vermietstation selbst aussuchen. :-) (weiterlesen…)
Buchtipps,Reisetagebuch
9. März 2010
Jens Wilde
Das Schöne an langen Flügen ist, dass man Zeit zum Lesen hat. Was liegt also näher, als sich mit den Eigenheiten der Amerikaner zu beschäftigen, wenn man auf dem Weg dorthin ist…
Mir ist schon vor geraumer Zeit dieses Buch empfohlen worden und diese Empfehlung möchte ich weitergeben. Michael Streck, Stern-Autor und USA-Kenner, berichtet über sieben amerikanische Jahre mit seiner Familie, beginnend kurz vor 9/11. Das Abeuteuer startet mit der Wohnungssuche in New York und der Art wie Handwerker ihren Dienst verrichten. Dann kommen viele, viele weitere Eigenheiten des Alltags zu Tage. Echt lustig.
Ich kann die Eindrücke aus meinen persönlichen Erfahrungen der letzten Jahre voll bestätigen. Wer nach der Lektüre des Buches immer noch glaubt, Amerika wäre das gelobte Land: Der ist qualifiziert für die Teilnahme an den “Auswanderer-Dokus”. ;)
Wertung: Ein “must-read-book” für USA-Interessierte.
Preis: 19.90 Euro
ISBN: 3-8902-9350-6
» Link zu Amazon: Stars und Stripes und Streifenhörnchen: Unsere Jahre in Amerika
Aktuelle News,Reisetagebuch
6. März 2010
Jens Wilde
Ich muss zugeben, dass meine Motivation neue Artikel zu schreiben in den letzten Monaten nicht existent war. In erster Linie, weil es mit der Restauration meiner Autos nicht voran ging und durch meinen Weggang von der AUTO BILD und den damit verbundenen “Umstellungen”. Zum anderen auch, weil mein letzter Besuch in den USA im Dezember 2007 letztendlich sehr unerfreulich war. Mir fehlte eine Perspektive, wie und ob es beim Thema Import-Informationen weitergehen soll.
Die gute Nachricht: Es geht weiter.
Mehr dazu in den nächsten Wochen und Monaten an dieser Stelle. Soviel schonmal vorab: Ich plane eine Übersicht der Importeure am Markt und bitte schon jetzt um Eure Mithilfe beim Aufbau. Auch experimentiere ich bereits seit einiger Zeit mit der Aggregation von interessanten US-Fahrzeugangeboten: www.rides247.com
Die “schlechte Nachricht”:
Ich werde auch weiterhin keine Fahrzeugimporte mehr anbieten, da ich einen starken Interessenkonflikt drin sehe, über das Thema objektiv zu berichten, um dann die Aufträge abzugreifen. Ich werde zukünftig über Angebote von Importeuren informieren, Firmenvorstellungen machen und relevante Dienstleister in Europa und den USA empfehlen.
STAY TUNED!!!
PS: Hab dummerweise meine Kamera vergessen und werde meine Reiseberichte die nächsten Tage “nachtragen”.
Reisetagebuch
11. Dezember 2007
Jens Wilde
Auf der Suche nach guten Autos in Californien, hatte ich mich auch bei Klaus mal umgeschaut und den “lime-green” farbenen 1973er Plymouth Barracuda näher angeschaut. Hier seine Beschreibung von dem Wagen. Zu dem Preis von 11.500 Euro kommt die Entladung in Rotterdam, Verzollung, Zoll, Steuern und der Transport vor die Haustür, alles zusammen etwa 2000 Euro. Wieviel das TÜV-fertigmachen kostet, kann ich nicht kalkulieren, da ich ihn nicht auf der Hebebühne angeschaut habe.
Und nun was ich gesehen habe:
Die Lackierung ist ein echter Hingucker und die “Billboards” mit der 440er Aufschrift zwar auffällig und passend zum Wagen, aber leider nicht der Wahrheit unter der Motorhaube entsprechend. Die Qualität ist befriedigend, aber nicht der Hit, eben eine typische Ami-Lackierung. (weiterlesen…)
Reisetagebuch
8. Dezember 2007
Jens Wilde
Der letzte Tag begann nochmal mit Arbeit. Für einen Kunden von Klaus aus Australien ging es mal eben am Samstagmorgen nach Nord-L.A. Gestartet zu nachtschlafender Zeit, gab es unterwegs nur einen kleinen Stau, da sich die Fahrbahn abgesenkt hatte und von den 6 Spuren in eine Richtung nur noch eine offen war. Die Folge: 30 Minuten Stillstand. Hier entstand auch das Foto vom freundlichen Handwerker, der sich mal eben einen Dachgepäckträger selbst gedengelt hat!
Nach 3 Stunden kamen wir an. Es erwartete uns ein 67er Mustang Coupé (Shelby Clone) in weiß mit blauen Streifen und hellblauer Innenausstattung den der Australier über Ebay für 12.500$ gekauft hatte. Fotos darf ich nicht online stellen, aber das die Innenausstattung nur auf den Fotos gut aussah, unterm Instrumentenbrett eine Bombe eingeschlagen haben musste und die Heckscheibendichtung undicht und damit der Kofferraum nass war (es hatte in der Nacht geregnet) waren eher Kleinigkeiten. Angeblich wurde der Wagen für über 30.000$ neu aufgebaut und frisch lackiert. (weiterlesen…)
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