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Aktuelle News
Aktuelle News,Import-Tipps
5. Januar 2012
Jens Wilde
Alle Jahre wieder stellt sich die Frage: Was ändert sich zum Jahreswechsel. Antwort: nicht viel, aber es wird geringfügig teurer.
Trotz diverser Gerüchte, bleiben die Import-Abgaben in Holland stabil. Allerdings hat Frankreich ganz kurzfristig den Steuersatz von 5,5% auf 7% angehoben. Insofern ist ein Update des Import-Kalkulator´s notwendig gewesen.
Wer die Anschaffung eines Oldtimers aus Übersee plant, sollte dieses Jahr also mit den fast gleichen Kosten wie im vergangenen rechnen können. Interessant könnte aber – nach wie vor – ein Import aus der Schweiz sein, wenn der Wagen über Frankreich nach Deutschland gebracht wird. Aber Achtung: Das ist kein Kurztrip, da der französische Zoll ein Wert-Gutachten verlangt. Am besten also den Spediteur des Vertrauens fragen.
Import-Tipps
9. Dezember 2011
Jens Wilde
Immer mal wieder kommt eine Anfrage, ob man ein Auto auch Zoll- und Umsatzsteuerfrei nach Deutschland “mitnehmen” darf, wenn man eine gewisse Zeit in den USA (oder allgemein außerhalb der EU) war. JA, das geht. Aber…
…natürlich nicht ganz ohne Regularien. Wir sind ja in Deutschland. ;-) Es müssen also einige Kriterien erfüllt werden. Am wichtigsten ist, dass der Haupt-Wohnsitz beim Umzug in die EU-Gemeinschaft (zurück-)verlegt wird. Davor muss man mindestens 1 Jahr im Ausland gelebt und am besten dort auch Steuern gezahlt haben.
Alle Güter die man als Umzugsgut mitnehmen möchte, müssen mindestens 6 Monate im eigenen Besitz sein. Man darf pro Person ein Auto und(!) ein Motorrad mitbringen. Allerdings müssen diese auf einen persönlich zugelassen gewesen sein und es muss ein Nachweis über die gezahlten Steuern/Versicherungsnachweise vorliegen.
Die Waren müssen offiziell als Übersiedlungsgut beim Zoll angemeldet werden. Es gilt nach Einfuhr eine 12 monatige Sperrfrist, in der die Güter weder verliehen, verpfändet, vermietet, verkauft und verschenkt werden dürfen. Wer sich nicht daran hält kann zur Nachzahlung der “geprellten” Einfuhrabgaben gezwungen werden. Weitere rechtliche Schritte sind dann auch zu erwarten. Also Vorsicht!
Aktuelle News,Angebote im Netz
4. August 2011
Jens Wilde
Es klingt verlockend: Man nehme ein verrostetes oder verunfalltes US-Car, dazu eine neue, “alte” Karosserie und baue einen “hochpreisigen” Oldtimer. Z.B. einen Mustang Fastback (Shelby-Clone) oder ein Cabrio, einen 67-69 Camaro, einen 55-57 “Tri-Chevy” oder ein 70-72 Chevy Chevelle Muscle-Car.
Es gibt bereits diverse US-Fahrzeug-Karosserien als Nachbau. Weitere Modelle sind im Vorlauf. Praktisch alle Ersatz-, Chrom-, Innenausstattungs- und Plastikteile sind erhältlich für diese Fahrzeuge.
Es geht also. Stellt sich die Frage: Ist das “erlaubt”? Was sagt der TÜV dazu? Lassen wir diese Diskussion erstmal beiseite und betrachten so ein Projekt mal nüchtern. (weiterlesen…)
Import-Tipps
11. April 2011
Jens Wilde
Täglich melden sich mehrere Leute bei mir, dass Ihre Importeure ihnen sagen, der Oldtimer-Import über Frankreich geht nicht mehr. DAS IST FALSCH! ES FUNKTIONIERT NACH WIE VOR!
Ich habe gerade nochmal mit Cargo Solutions gesprochen. Fakt ist, dass die Verzollung letzte Woche Donnerstag noch funktioniert hat und sich seitdem nichts an der Situation geändert hat. Aber: Die Abwicklung der Verzollung ist nicht einfach! Z.B. müssen die Fahrzeuge in Frankreich begutachtet werden, ob sie im “Originalzustand” sind. Und die Grenze für Oldtimer ist 30 Jahre. Nicht 40, wie immer wieder berichtet wird. Vermutlich auch hier eine Schutzbehauptung.
Außerdem scheint es problematisch zu sein, wenn die Fahrzeuge direkt in Frankreich (Le Havre) ankommen, da der Zoll dort wohl striktere Vorgaben hat. Wenn die Autos in Rotterdam ankommen und dann im “Landesinneren” verzollt werden, gibt es mehr “Spielraum”. ;-)
Warum diese Verwirrungen? Immer dann, wenn man es mit Behörden zu tun hat, insbesondere in einem anderen Land, kommt es zu Mißverständnissen und Hindernissen. Wenn es zu kompliziert wird, streichen einige Unternehmen die Segel und nutzen als Schutzbehauptung “das geht nicht mehr”. Da kaum ein Kunde die Möglichkeit hat das nachzuprüfen, ergeben sie sich ihrem Schicksal und zahlen.
Was tun? Wenn es mein Auto wäre, würde ich nichts unversucht lassen die geringere Einfuhrumsatzsteuer entrichten zu müssen, wenn es sich trotz der Mehrkosten lohnt. Fragen kostet ja nichts: Probiert es bei Cargo Solutions!
Aktuelle News,Import-Tipps
23. Februar 2011
Jens Wilde
In einigen Foren wurde mit vorgehaltener Hand schon darüber diskutiert: Oldtimer günstig(er) über Frankreich importieren! DAS GEHT WIRKLICH!
Ich habe die Kollegen von Cargosolutions kontaktiert, um genauere Abwicklungsdetails zu bekommen. Die haben es dann mit einigen Fahrzeugen ausprobiert.
Und so funktioniert das Ganze: Nachdem das Auto in Rotterdam eingetroffen und entladen wurde, wird es auf einen Autotransporter gestellt und nach Frankreich gefahren. Dort nimmt ein französischer Zollagent die Verzollung vor.
Danach wird das Auto wie bisher zum Kunden gebracht, oder kann abgeholt werden. Die Abwicklung dauert dadurch natürlich um einiges länger und kostet ca. 750 Euro extra!
Lohnen sich die Mehrkosten? JA, ab ca. 8.000$ Fahrzeugwert. Ich habe meinen USA-Auto-Import-Kalkulator entsprechend angepaßt. Rechnet selbst!
Und wie lange bleibt dieses Schlupfloch noch geöffnet? Keine Ahnung. Es kann morgen vorbei sein, wenn die Franzosen mitbekommen, dass diese Importvorgänge sich häufen, oder die EU gegen Frankreich vorgeht. ALSO: So schnell wie möglich ein Auto besorgen. ;-)
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