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Concept-Cars
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20. April 2010
Jens Wilde
Vor ein paar Tagen bin ich über dieses Bild vom Buick Blackhawk “gestolpert”. Höchste Zeit die Concept-Car-Artikel-Reihe fortzusetzen.
Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass der 2005er Holden Efijy die “Retro-Customs”-Welle eingeleitet hat. Weit gefehlt. Bereits 2000 wurde der Buick Blackhawk vorgestellt.
Es ist ein Hardtop-Cabrio mit dem Styling der 30er und 40er Jahre, angelehnt an den Y-Job von 1938. Er bietet 2-plus-2 Sitze (Notsitze hinten). Das Grill-Design stammt aus dem Jahre 1939, mit vertikalen Streben und die Außenhaut orientiert sich an den Roadmasters der Jahre 1941 und 1948. Die Farbe heißt “black cherry”. Die Türen wurden “gecleant” und die Scheinwerfer sind versenkbar. Der Wagen wurde speziell für den “Woodward Dream Cruise” entworfen und gebaut. (weiterlesen…)
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19. Oktober 2009
Jens Wilde
Das Styling des 1954er Corvair “Fastback” war beeinflußt vom europäischen Design. Die Aerodynamic spielte allerdings weniger eine Rolle. Wenn der Wagen auch als “Corvair” tituliert wurde, so findet man doch viele Gemeinsamkeiten mit dem späteren Design der Corvette, so z.B. bei der Frontpartie.
In typischem Corvette-Stil, hatte der Corvair eine umlaufende Windschutzscheibe und fast vertikale A-Säulen wie beim Chevy Nomad, allerdings ohne die Dreiecksfenster. Das Dach- und Heckdesign, war an die Jet-Fighter-Elemente der damaligen Zeit angelehnt.
Leider gab es von diesem Concept-Car nur drei Exemplare und zu einer Serienproduktion kam es nicht, da die Verkaufszahlen der Corvette im Modelljahr 1954 schon so gut waren, dass man keine weitere Konkurrenz aus dem eigenen Hause auf den Markt bringen wollte.
Letztendlich sollte es aber noch bis 1963 dauern, bis es eine “Fastback”-Corvette gab. Mit der “Sting Ray Serie” wurde das “split-window” fastback coupe auf den Markt gebracht.
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14. Oktober 2008
Jens Wilde
Als 1988 der Banshee auf den Auto-Shows auftauchte, waren viele davon überzeugt das Design der neuen Generation des Pontiac Firebird vor sich zu sehen. Und tatsächlich tauchten einige der Elemente, z.B. die Front- und Heckpartie, sowie Innenausstattungsdetails in den Jahren 1993 bis 2002 beim Firebird auf.
Wie viele andere Konzept-Studien, war auch die Karosserie des Banshee aus Fiberglass gefertigt und auf einem Rohrrahmen montiert. Alle Formen fliessen und weder Spiegel noch Türgriffe unterbrachen die Linien. Und wie bekam man die Türen auf? Mit einer kleinen Fernbedienung natürlich. (weiterlesen…)
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12. April 2008
Jens Wilde
Die schwedische Hot-Rod-Schmiede Caresto hat sich des Themas “Retro-Hot-Rod” angenommen. Ergebnis: Eine atemberaubende Neu-Interpretation eines Klassikers. Als Vorlage diente dem Team um Leif Tufvesson der erste serien-gefertigte Volvo “ÖV4″ (Spitzname Jakob) aus dem Jahre 1927. Aber außer der “Kastenoptik” der damaligen Zeit, wo die Karosseriebauer noch ein Holzgestell mit Metall bezogen, hat dieser puristische Hot-Rod nicht mehr viel gemein mit dem 80 Jahre alten Original, obwohl…
Das so ein Wagen wohl nur in Schweden entstehen kann, ist dem eingefleischten Hot-Rodder natürlich klar. Nirgends anders in Europa ist die Tradition, alten Autos neuen Glanz zu verleihen und innovative Änderungen an der Karosserie vorzunehmen alltäglicher als im hohen Norden. Vielleicht liegt es ja an den langen Wintermonaten. Das ein deutscher TÜV-Prüfer schreiend aus der Werkstatt laufen würde, wird nicht nur durch die fehlenden Kotflügel sofort sichtbar.
Die handgefertigte Alu-Karosse des Retro-Zweisitzers ist ohne Schnörkel gedengelt und mit einer wunderschönen, senkrecht stehenden Scheibe versehen, die als Windschutz wohl eher nicht taugt. Wo es ging, wurden die benötigten Verkleidungsteile aus gewichtssparendem Carbon gefertigt. Gehüllt in das originale “Jakob Blue”, sticht eher der kleine Koffer vorne ins Auge, denn irgendwo muss die Wechselwäsche ja hin, in Ermangelung eines Kofferraums.
Der Innenraum, sehr puristisch in beige-tönen gehalten, mit edlem Leder bezogen und Kurzhaarfloor ausgekleidet, wartet nur mit dem Notwendigsten auf, was schon vor 80 Jahren zum Autofahren ausreichend war: Sitze, Lenkrad, Schalthebel und Tacho, hier als Multi-Funktionsanzeige. (weiterlesen…)
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2. April 2008
Jens Wilde
Der Y-Job war GM´s erstes Konzept-Auto und ein Meilenstein in der Automobilindustrie. 1938 konstruiert unter der Leitung von Harley J. Earl, GM’s erstem Design-Chef, wurde es auf vielen Messen präsentiert. Aber der “Y-Job” war keine “Messeschönheit”, sondern der langgestreckte 2-Sitzer wurde regelmäßig von Earl auf den Straßen von Detroit gefahren und muss zu der Zeit wie ein fliegende Untertasse auf die Passanten gewirkt haben.
Aber “Traumautos” haben, wie die Zeitung von gestern, nur eine kurze Lebensdauer. Das innovative Styling und die “Gimmicks” erblaßten schnell neben den noch futuristischeren Ideen der schnell wachsenden GM-Design-Abteilung. Der Y-Job wurde in ein Lagerhaus geschafft und später zum Sloan Museum in Flint, Michigan gebracht. Dort fristete er sein Dasein lange in staubiger Vergessenheit, bis man sich auf die alten Stilikonen aus Detroit wieder besann.
Als Historiker und “Auto-Verrückte” die Wichtigkeit der automobilen Meilensteine der breiteren Masse begreiflich machen konnten, wurde der Y-Job “ausgegraben” und kam in alter Schönheit als Juwel in die Konzept-Auto-Ausstellung im Henry Ford Museum in Dearborn, Michigan. 1993 wurde der Y-Job dann ins GM Design Center in Warren, Michigan gebracht, wo er seit dem als “Kulturerbe” in der GM-Fahrzeugausstellung steht.
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