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Archiv: Oktober 2009
Buchtipps
20. Oktober 2009
Jens Wilde
Du hast einen Oldtimer? Aber Angst an der Elektrik was zu machen? Du bist nicht allein. Praktisch jeder den ich kenne, traut sich nicht an die Elektrik des geliebten Wagens ran, oder hat zumindest großen Respekt davor. Meiner Meinung nach zu Unrecht.
Das Praxishandbuch Oldtimer-Elektrik ist ideal, um sich in die Materie einzulesen und nimmt einem die Angst auch mal selbst Hand anzulegen. Gut, ich würde mich auch nicht trauen eine Lichtmaschine oder einen Anlasser neu zu wickeln, aber auch das ist hier beschrieben.
Daneben werden folgende Themen behandelt: Grundlagen, Schaltplankunde, Batterie-Pflege, Lichtmaschine, Diesel-Einspritzpumpen, Umrüstung 6 auf 12 Volt, Magnetzündung, Elektronik-Zündung, Zündverteiler, Zündeinstellung, Zündkerzenkunde, Richtig Kabel verbinden, Löten, Schalter und Relais, sowie entsprechende Hilfe bei der Fehlersuche.
Wertung: Sollte jeder Oldtimer-Besitzer lesen und Griffbereit im Regal stehen haben
Preis: 19.95 Euro
ISBN: 3-8685-2087-2
» Link zu Amazon: Praxishandbuch Oldtimer Elektrik: Grundlagen Fehlersuche Instandhaltung
Concept-Cars
19. Oktober 2009
Jens Wilde
Das Styling des 1954er Corvair “Fastback” war beeinflußt vom europäischen Design. Die Aerodynamic spielte allerdings weniger eine Rolle. Wenn der Wagen auch als “Corvair” tituliert wurde, so findet man doch viele Gemeinsamkeiten mit dem späteren Design der Corvette, so z.B. bei der Frontpartie.
In typischem Corvette-Stil, hatte der Corvair eine umlaufende Windschutzscheibe und fast vertikale A-Säulen wie beim Chevy Nomad, allerdings ohne die Dreiecksfenster. Das Dach- und Heckdesign, war an die Jet-Fighter-Elemente der damaligen Zeit angelehnt.
Leider gab es von diesem Concept-Car nur drei Exemplare und zu einer Serienproduktion kam es nicht, da die Verkaufszahlen der Corvette im Modelljahr 1954 schon so gut waren, dass man keine weitere Konkurrenz aus dem eigenen Hause auf den Markt bringen wollte.
Letztendlich sollte es aber noch bis 1963 dauern, bis es eine “Fastback”-Corvette gab. Mit der “Sting Ray Serie” wurde das “split-window” fastback coupe auf den Markt gebracht.
Aktuelle News,Webseiten
18. Oktober 2009
Jens Wilde
Schon vor geraumer Zeit hatte ich diese Bilder auf Knucklebuster gefunden.
Im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse, dass Harley-Davidson die Marke Buell aufgegeben hat und sich auch von MV Augusta trennt, passen die Bilder als Tribut an erfolgreichere Zeiten doch ganz gut. Einen guten Artikel zum Thema gibt auf Alpentourer.
Mit Buell wird damit wahrscheinlich auch die Era der Rennmotorräder bei Harley-Davidson enden. Schade. Aber die schweren Maschinen aus Milwaukee werden uns sicherlich noch eine ganze Zeit begleiten. Ich persönlich mag die alten Nachkriegsmaschinen eh am liebsten. ;-)
Aktuelle News,Berichte & Events
17. Oktober 2009
Jens Wilde
Am 20.09. fand in Antioch (Großraum San Francisco), Californien, die “World´s least important car-show” statt. 1997 hatten die Gründer dieses Treffens (mittlerweile eine kleine Serie), Kirk Jones und Jay Ward genug von der gängigen Praxis “unfertige” Autos nicht zu einer Car-Show zuzulassen. So entstand “Billetproof“.
Die aktuellen Regeln sind daher: 1964 and prior TRADITIONAL style rods and customs ONLY; No visible billet anything! Especially wheels; No digital gauges; No IFS on fenderless cars; No trailer queens; No mag wheels made after the 60′s; No high tech styled, pastel heart beat graphic, tweed interior, fenderless IFS sporting hot rods; Traditional looking choppers and bobbers ONLY! (No modern West Coast Choppers, OCC style bikes).
Ich konnte selbst noch nicht zu einem der Treffen fahren, freue mich aber jedesmal über die Berichterstattung in den einschlägigen Foren. So auch diesmal auf Jalopyjournal mit Fotos von Rusk (Mitglied im Villains Car Club, Roseville)
Da es über 130 Bilder sind, hier die Bilder als Galerie: (weiterlesen…)
Import-Tipps
16. Oktober 2009
Jens Wilde
Hab gerade mal wieder eine Frage von einem User erhalten, die auch für andere interessant sein könnte:
Wenn ich ein Fahrzeug in den USA finde, was einen Schaden hat (auf dem Papier ein Totalschaden und es sieht auch so aus für den Zollbeamten), muss ich dann genau soviel Einfuhrsteuer etc. zahlen als wenn es ein fahrbereites Fahrzeug wäre?
Meine Antwort:
Sie könnten Geld sparen, wenn der Wagen “zerlegt” transportiert wird, also Motor/Getriebe raus, Türen/Hauben abgebaut. Genaueres erfahren Sie nur beim örtlichen Zoll. Die sind immer sehr hilfsbereit. Zumindest bei mir. ;-)
Ich hab das bisher nicht gemacht und kenne auch niemanden, der “Teileträger” rübergeholt hat. Theoretisch müßten Sie so um die “Pauschalverzollung” von 10% für PKW und 22% für Pickups herumkommen und Zoll-Sätze zwischen 2,5 bis 4,5% bezahlen. Ob die ca. 6-7% Einsparung (bei PKWs) die Kosten der Zerlegung und des Wiederaufbaus aufwiegen, kann ich nicht beantworten. Bei Pickups sicherlich. Die Einfuhrumsatzsteuer von 19% ist natürlich trotzdem zu zahlen. Es sei denn, es ist ein Oldtimer (älter 30 Jahre), den kann man über Rotterdam auch als “ganzes” günstiger rüberholen.
Oder zielte die Frage auf den Fahrzeug-/Zollwert ab? Wenn es ein “Totalschaden” ist, kann man am Preis auf dem Kaufvertrag sicherlich noch etwas (nach unten) drehen, ohne das es dem Zoll auffällt, aber das ist Steuerhinterziehung und kann richtig teuer werden. ;-)
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