Der Flug ueber Frankfurt und Denver war soweit in Ordnung, aber der Koffer ist mal wieder nicht mitgekommen. Wohl dem, der Ersatzunterwaesche dabei hat. Da ich erst spaet Abends angekommen bin, gibts vom Freitag nichts zu berichten.
Am Morgen haben wir dann Klaus Wohnmobil fertig gemacht fuer die Fahrt nach L.A. und im Shop den “lime-green-numbers-matching”-Barracuda auf den Trailer geladen (Fotos kommen die naechsten Tage). Zusammen mit Woody (Chef-Mechaniker) und Bill (Teilebeschaffer) ging es dann zum Pomona-Swap-Meet. Mir war bisher nicht bewusst, dass der Samstag auch schon interessant ist, aber als wir am fruehen Nachmittag ankamen, waren schon viele der Teilehaendler vor Ort und es standen schon gut 100 Autos auf dem riesigen Gelaende. Kosten: 10$ fuer PKW, 25$ fuer Haendler mit Teilen/Anhaengern. Nur Wohnmobile (RV) sind nicht erlaubt. (weiterlesen …)
Am Freitag fliege ich für 10 Tage “rüber”, um Bekannte zu besuchen die von den schweren Feuern betroffen waren, sowie nach langer Zeit mal wieder zum Pomona-Swap-Meet zu fahren und nach ein Paar Teilen für meinen 1939er Chevy zu schauen.
Abgesehen von einigen Kleinteilen die bei diversen Händlern in L.A. zu besorgen sind, will ich zu einem speziellen Felgen- und Reifen-Händler um einen Satz 20”-Chromfelgen (Kundenbestellung) zu besorgen, der nicht ins Ausland liefern will.
Außerdem wartet noch ein 1980er Chevrolet ElCamino auf mich, den ich (mal wieder “blind”) noch auf die Schnelle über Ebay gekauft habe. Reinfall oder nicht? Mal schauen.
Immer wieder fragen mich Import-Interessierte, was ein CARFAX-Report ist? Ganz einfach: CARFAX ist eine Firma, die sich auf die Sammlung von Fahrzeug-Informationen spezialisiert hat. Was bei uns undenkbar wäre, nämlich Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen einzusammeln, zu aggregieren und zu verkaufen, ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Normalität.
Basis für die Suche nach Informationen ist die 17-stellige Fahrgestellnummer eines Fahrzeuges (VIN) die es seit Anfang bis Mitte der 80er Jahre gibt (für Oldtimer also noch nicht nutzbar) und bei praktisch jedem Fahrzeug hinter der Frontscheibe auf einem kleinen Schild zu finden ist, oder natürlich in den Fahrzeugpapieren. Auch Fahrzeuge die einmal aus Amerika gekommen sind, können so noch überprüft werden, zumindest bis zum Export. Da wird dann schnell deutlich, ob der Meilenstand angehen kann oder nicht.
Beispiel gefällig? Hier ein CARFAX-Report eines 2006er Mustang V6, der nach Deutschland exportiert wurde. Problem: Der Wagen hatte einen “wirtschaftlichen Totalschaden”, wurde danach repariert und wieder zugelassen. Hoffentlich hat der neue Besitzer in Deutschland davon gewußt! Weitere Infos …
Hier im Zeitraffer: Es sah aus wie bei einer Operation am offenen Herzen: Fliegende Kabel, Steckverbinder, Messgerät, alle Kerzen raus und Zündkabel ab. Alle Öle aufgefüllt (Motor, Getriebe, Servopumpe).Wasser rein. Erster Schlüsseldreh: Nichts. Der Startstrom lag am Anlasser am falschen Pol an. Zweiter Schlüsseldreh: Er “nuddelt”. Nach 5 Sekunden: STOP! Es läuft Öl aus. Ein Blindstopfen hinten am Block fehlte. Besorgt. Eingebaut. Nächster Schlüsseldreh: Öldrück baut sich auf. Die Anzeige funktioniert also.
Alle Zündkerzen rein. 5l Sprit in den Tank. Erster Versuch: Nichts. Es kommt kein Sprit. Diagnose: Benzinpumpe ist hin. Elektrische Benzinpumpe provisorisch dazwischengesetzt. Immer noch kein Sprit. Zur Tankstelle und nochmal 10l Sprit geholt. Jetzt kommt der Brennstoff. Zweiter Versuch: Er springt kurz an, produziert aber Fehlzündungen…
… Oberen Todpunkt überprüft. Verteiler neu positioniert. Nächster Versuch: Er springt an! Nur die elektrische Benzinpumpe hatten wir vergessen. Also ging er gleich wieder aus… (weiterlesen …)
Jetzt hat er´s endlich geschafft. Einen Bericht über den Supra-Lemans (“Lesupra”, aka “Herr Lemans”) inkl. Video(!) gibt´s ganz aktuell auf Spiegel-Online. Meinen herzlichen Glückwunsch Herr Becker.
Schade nur, dass ich zur Zeit einfach keine Zeit mehr habe mich um den Import von Autos und Teilen zu kümmern. Und das bei der Werbung. ;-)
Aber was nicht ist kann ja wieder werden. Wer also Anfang nächsten Jahres ein Auto aus Californien/Nevada/Arizona importiert haben möchte, kann sich gerne melden. In der Zwischenzeit finden sich weitere Informationen zum Import auf den Chromjuwelen im Bereich “Chromjuwelen-Markt“.