Lange Zeit konnte ich diese Frage auch nicht final beantworten. Nun hat aber ein User dieser Seite (Danke Herr K.) sich die Mühe gemacht dies zu recherchieren, da dass über Holland nach Frankreich eingeführte Fahrzeug nachverzollt werden sollte. Die rechtliche Situation ist für jedes EU-Mitgliedsland jedoch identisch. Hurra, endlich ein handfester Vorteil der Europäischen Union!
Herr K. hatte die französische Botschaft in Berlin angeschrieben und folgende Antwort erhalten:
… das zuständige Fachreferat der frz. Zollgeneraldirektion hat uns mitgeteilt, dass Sie die Einfuhrumsatzsteuer tatsächlich nicht in Frankreich entrichten müssen, da das Fahrzeug gebraucht ist und in Holland in den freien Verkehrt überführt wurde.
Eigentlich brauchen Sie keine Förmlichkeiten beim französischen Zollamt durchzuführen (das Formular 846A brauchen Sie nicht). Bevor Sie die Zulassung des Fahrzeuges bei der Prefecture beantragen, brauchen Sie nur zum örtlich zuständigen Finanzamt zu gehen, um von dort einen s.g. Quittus fiscal zu erhalten.
Folgendes hatte er im Vorwege noch recherchiert:
Nach Auskunft des europäischen Parlaments kann ich mir aussuchen über welches europäische Land ich waren in die EU importiere. Der Einfuhrzoll sowie die Einfuhrumsatzsteuer wird beim Eintritt in die EU-Zone nach dem Recht des Eintrittslandes entrichtet.
Rechtliche Grundlage ist demnach der “Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union” und hier Art. 28 (I), sowie Art. 30 ff und Art. XXIV des GATT.
Eine kleine Ergänzung von mir: Die “Quittus fiscal” = Zollbescheinigung wird auf Basis der EU-weit einheitlichen “ATLAS“-Vorgangsnummer erstellt. In Deutschland braucht man so eine zusätzliche Bescheinigung in der Regel nicht, da die holländischen Papiere quasi “sprechend” sind. Zumindest hat bei mir die Zulassungsstelle nie nach einer Übersetzung gefragt. Wer hat hier ähnliche, oder auch andere Erfahrungen gemacht?
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Fast täglich bekomme ich eine Anfrage in dieser Art, weil die Leute es einfach nicht glauben können. Die Regelung, dass man für ein mindestens 30 Jahre altes Auto keinen(!) Zoll und nur einen verminderten Einfuhrumsatzsteuersatz (in Holland 6%) bezahlen muss, gibt es auch in Deutschland. “Lediglich” die Kriterien werden unterschiedlich strikt definiert!
Ist es in Deutschland fast unmöglich die Vorgaben zu erfüllen (”historisches Kulturgut”, nur noch wenige Fahrzeuge vorhanden, nachvollziehbare Historie und Gutachten über die Einzigartigkeit), gab es in Holland bisher nur die Regel, dass der Wagen 30 Jahre alt sein muss.
Zum 1.1.2010 wurde die Regelung nun “verschärft”, sodass “nur noch” originalgetreue Fahrzeuge unter diese Regelung fallen. Also Replikas, Hot Rods und Customs, können nun nicht mehr “einfach so” auf dieser Regelung zurückgreifen. Wer sich also für kleines Geld noch “mal eben” einen Wagen mit Chop-Top besorgen wollte, oder eine Replika auf Basis einer VW Käfer-Bodengruppe, dürfte jetzt Probleme bekommen. Aber nur, wenn es eine Zollbeschau des Containers gibt! Man hat wohl also noch eine Chance von 1:10. Das Risiko ist also noch überschaubar.
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Es war lange im Gespräch. JETZT IST ES SOWEIT: Der Oldtimer-Import über Rotterdam wird schwieriger!
Wie mir mein Kontakt in Holland heute mitteilte, wurde die Regelung zur Anerkennung des Oldtimer-Status eines Fahrzeuges erheblich verschärft. Ab sofort werden nur noch Fahrzeuge akzeptiert, die im “Originalzustand” sind! Das heißt konkret: Keine Hot-Rods! Keine Kit-Cars! Keine Custom-Cars! Keine Replikas! Keine umgebauten Muscle-Cars!
Wer also ein Fahrzeug im Originalzustand rüberholt, ob restauriert oder nicht, kann also weiterhin auf die 0%-Zoll und 6%-Einfuhrumsatzsteuer-Regelung hoffen. Einen Anspruch gibt es aber nicht. Der Zollbeamte entscheidet, was er als “original” anerkennt.
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Wenn er älter ist als 30 Jahre. Nur ab wann werden die 30 Jahre gerechnet? Ist also ein Auto mit Produktionsdatum 09/1979 bereits jetzt ein Oldtimer? JA. Aber…
… es muss nachweisbar sein, wann das Auto tatsächlich produziert wurde. Viele US-Fahrzeuge haben “Cowl-Tags” (Schild an der Spritzwand im Motorraum) oder “Door-Tags” (z.B. Ford Mustang beim Schloßträger der Fahrertür) auf denen das Produktionsdatum codiert verzeichnet ist. Ob diese Daten durch den Zoll, den TÜV und die Zulassungsstelle akzeptiert werden, ist jedoch nicht wirklich sicher. Bei meinem El Camino (siehe Foto des Title), könnte es da auch noch Probleme geben.
Ich habe auch schon einen Fall gehabt, wo ein Auto nachweislich Mitte November 1968 produziert wurde, damit zum Modelljahr des nächsten Jahres gehört (die Amerikaner starteten mit dem neuen Modelljahr meist im Oktober), wo im US-Title dadurch das Modelljahr, also 1969, bei “build year” stand, aber bei “first sold” 1968. Das haben die Behörden nicht akzeptiert, sondern das Modelljahr genommen und durch die Vereinfachungsregel das Datum der Erstzulassung auf 01.07.1969 gesetzt. Das war besonders ärgerlich, da ab 01.07.1969 eine AU benötigt wird.
Tipp: Wer so einen “engen” Fall hat: Bitte unbedingt vor der Verschiffung(!) mit dem Spediteur klären, ob es bei der Zollabwicklung zu Problemen kommen kann und mit dem TÜV-Prüfer des Vertrauens klären, ob er das Produktionsdatum als Erstzulassungsdatum akzeptiert. Ansonsten könnte sich die H-Zulassung im ungünstigsten Fall um 6-9 Monate verzögern!
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Ja, das Jahr ist schon wieder fast rum. Und alle Jahre wieder beginnt der Kampf der Versicherungen um die Gunst der Autofahrer. Überall Tarifvergleiche und jede Menge Wechselangebote. Im Briefkasten. Als Flyer. Per Anruf. Und natürlich im Internet.
Aber kann man wirklich Geld sparen? Ich war der Meinung, ich hab schon den günstigsten Versicherer gefunden. Eine Direktversicherung. Falsch gedacht.
Mir flatterte eine Werbung von Tarifcheck24 in Haus und spaßeshalber hab ich mal einen Vergleich gemacht. Für meine beiden Autos würde ich im Jahr nochmal gut 100 Euro sparen. Wechselt man nun den Versicherer? Das muss jeder selbst entscheiden. Einen Kündigungsvordruck gibts hier zum kostenlosen Download.
Hättest Du es gewußt? Die Mille Miglia wird auch in Japan “nachgefahren”. Dort heißt die Veranstaltung “La Festa Mille Miglia”. Vom 10. bis 13. Oktober fand die Ausgabe Nummer 13 statt. Hintergrund-Infos gibt´s auf der Homepage. Die Rallye startet und endet in Tokyo und führt auf ihrem Rundkurs ca. 300km Richtung Norden bis Urabandai. Hier die Karte.
Wie ich darüber gestolpert bin? Durch diesen Artikel auf Speedhunters. Bei der Recherche zur Rallye 2009 bin ich nur auf sehr wenige Beiträge gestoßen. Scheinbar ist der Bekanntheitsgrad nicht so groß wie beim Original. Wie auch immer. Hier noch ein paar Bilder auf Flickr.
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Wer sich mit Autos beschäftigt, der kennt auch den Namen Goodwood. Aber was steckt dahinter? Die bekanntesten Events sind das Goodwood Revival und das Festival of Speed. Beim Goodwood Revival geht es um Rennen. In den verschiedensten Klassen, geht es um den historischen Kurs, der eigentlich ein Flugplatz ist. Das Festival of Speed ist hingegen eine “Hillclimb“-Veranstaltung, bei der ein abgesteckter Kurs gegen die Uhr gefahren wird. Dazu gehört neben einer Luxus-Fahrzeug-Ausstellung das eine oder andere Event. Goodwood liegt im Süden Englands, in West Sussex.
Anlässlich des diesjährigen Goodwood Revivals, es fand vom 18.-20. September statt, habe ich mal ein paar Berichte recherchiert. Zuerst einmal ist die Bildergalerie auf Speedhunters der Hammer. Neben den meist kurz gehaltenen Berichten auf den großen Auto-Webseiten, hab ich auf Jochen70 einen Bericht gefunden (incl. Bildergalerie) und noch ein Video auf Youtube mit dem Crash eines GT-40:
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Schon am 26./27.09. fand in Wintherthur (Schweiz) die CustomZone 2009 statt. Thema: Custom-Bikes und Hot-Rods. Drauf aufmerksam geworden bin ich über einen Artikel auf LOWTECH, mit der zugehörigen Flickr-Bilder-Galerie.
Das Programm sieht echt vielversprechend aus und auch die Bilder auf der Webseite sprechen eine eindeutige Sprache: Anstreichen im Kalender und für nächstes Jahr vormerken.
Auf meiner Suche nach weiteren Berichten im Netz bin ich über diesen bei Luftkraft (natürlich VW-lastig), diesen bei Horsemountain (Bikeclub) und einen Bericht der Draggers (Car Club) gestolpert, sowie ein cooles Video auf Youtube:
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